Dr. Schmidt & Erdsiek Gruppe

Unsere mittelständisch geprägte Versicherungsmaklergruppe  besteht aus 6 eigenständigen operativen Firmen, die an 16 Standorten in Deutschland und der Schweiz vertreten sind. Mit ca. 170 Mitarbeitern gehören wir zu den größten inhabergeführten Versicherungsmaklern in Deutschland.

Vertrauen

Die internationalen Standorte unserer Kunden betreuen wir über zwei weltweit vertretene, langjährig bewährte Netzwerke vor Ort.  In der Schweiz sind wir mit einer eigenen Gesellschaft vertreten.

Wir  betreuen Kunden aus sämtlichen Branchen der Industrie, des Handels, der freien Berufe, der Dienstleistungsunternehmen und des Handwerks.

Unsere Kontinuität, Kompetenz und Servicebereitschaft ermöglicht es unseren Kunden, die Risikokosten für ihr Unternehmen transparent und kalkulierbar zu machen und hierbei auf unsere langjährige Erfahrung zurückzugreifen.

Kompetenz

Im Interesse unserer Kunden arbeiten wir mit nahezu allen Versicherern in Deutschland vertrauensvoll zusammen. Die Ergebnisse die wir für unsere Kunden erzielen sind auch auf unsere wirtschaftliche Stärke und den umfassenden Überblick über die Möglichkeiten des Versicherungsmarktes zurückzuführen.

Besonderen Wert legen wir auf die Unterstützung unserer Kunden im Schadenfall. Hierbei ist es von besonderer Bedeutung fachlich mit den Versicherern auf Augenhöhe zu verhandeln. Auch hierbei nutzt uns unsere Erfahrung und Fachexpertise.

Top-News

  • Auslagerung von Pensionszusagen: Ein Problemlösungsweg!

    Immer mehr Unternehmen mit Pensionszusagen „leiden“ unter den Bilanzierungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aus dem Jahr 2009. Unternehmen mit Pensionszusagen werden seit dem verpflichtet, die Pensionszusagen in Steuer- und Handelsbilanz unterschiedlich zu bewerten. Insbesondere der Ausweis in der Handelsbilanz hat Negativeffekte, die selten gewünscht sind.

    Eine Lösung des Problems besteht in der Auslagerung der Pensionsverpflichtung auf einen Pensionsfonds. Ein Pensionsfonds hat zunächst nicht unmittelbar etwas mit Investmentfonds zu tun, obwohl der Name dies vermuten lässt.  Ein Pensionsfonds ist vielmehr ein international üblicher Begriff für von einem Arbeitgeber  ausgegliedertes Sondervermögen zum Zweck der Finanzierung von betrieblicher Altersversorgung. Mit anderen Worten: Es handelt sich hier um einen selbstorganisierten „Spartopf“ des Unternehmens, um Pensionsleistungen zu erbringen. Dieser Spartopf kann eben unter anderem dazu genutzt werden, Pensionszusagen dahin auszulagern. Mit der Auslagerung, die steuerrechtlich durch die Vorschriften der §§ 3 Nr. 66 und 4e Abs. 3 EStG flankiert wird, erreicht das Unternehmen, dass die Zusage aus der Bilanz ganz oder teilweise eliminiert wird.

    Die Übernahme einer Pensionsverpflichtung erfordert allerdings seitens des Unternehmens, welches auslagern will, nicht unerhebliche Liquidität, da der Pensionsfonds nach versicherungsmathematischen Grundsätzen kalkulieren muss, damit eine zugesagte Pension auch lebenslang erbracht werden kann. Anders als eine Rückdeckungsversicherung, die als Finanzierungsinstrument von Direktzusagen weite Verbreitung genießt, ist ein Pensionsfonds jedoch weitgehend frei in seiner Kapitalanlagestrategie.

    Auf einen Pensionsfonds kann immer nur der so genannte Past-Service, also die bis zum Auslagerungszeitpunkt tatsächlich bereits unwiderruflich erdiente Anwartschaft ausgelagert werden. Dadurch geht zunächst immer ein Teil der Pension „verloren“. Dieser Verlust des so genannten Future-Service, also der noch nicht erdienten Anwartschaft, kann jedoch über eine parallele Neuinstallation einer rückgedeckten Unterstützungskasse...

  • Insolvenzanfechtung

    Die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) bestätigte jüngst die derzeitige Gesetzesfassung  der Insolvenzordnung (InsO) und bereitete damit den Weg für mögliche Rückforderungen bereits verbuchter Zahlungen, die bis zu 10 Jahre vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens von insolventen Unternehmen geleistet wurden.

    Durch die Insolvenzanfechtung (§§ 129 ff. InsO) sollen als ungerechtfertigt angesehene Vermögensverschiebungen (Zahlungen etc.) rückgängig gemacht und der Insolvenzmasse zurückgewährt werden. Außerdem soll sie Anreiz sein, vor der Insolvenz keine entsprechenden Maßnahmen vorzunehmen.

    Demnach hat der Insolvenzverwalter das Recht, gewisse kurz vor Insolvenzeröffnung von oder mit dem Gemeinschuldner zum Nachteil der Insolvenzgläubiger vorgenommene Rechtshandlungen in ihren Wirkungen rückgängig zu machen und die veräußerten Vermögenswerte zur Insolvenzmasse zu ziehen.

    Grundlage ist § 133 Insolvenzordnung

    Vorsätzliche Benachteiligung.

    1. Anfechtbar ist eine Rechtshandlung, die der Schuldner in den letzten zehn Jahren vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder nach diesem Antrag mit dem Vorsatz, seine Gläubiger zu benachteiligen, vorgenommen hat, wenn der andere Teil zur Zeit der Handlung den Vorsatz des Schuldners kannte. Diese Kenntnis wird vermutet, wenn der andere Teil wusste, dass die Zahlungsunfähigkeit des Schuldners drohte und dass die Handlung die Gläubiger benachteiligte.
    2. Anfechtbar ist ein vom Schuldner mit einer nahestehenden Person (§ 138) geschlossener entgeltlicher Vertrag, durch den die Insolvenzgläubiger unmittelbar benachteiligt werden. Die Anfechtung ist ausgeschlossen, wenn der Vertrag früher als zwei Jahre vor dem Eröffnungsantrag geschlossen worden ist oder wenn dem anderen Teil zur Zeit des Vertragsschlusses ein Vorsatz des Schuldners, die Gläubiger zu benachteiligen, nicht bekannt war.


    Für Lieferanten bedeutet dies, dass der Insolvenzverwalter die Möglichkeit hat, Zahlungen bis zu 10 Jahre vor Beantragung des Insolvenzverfahrens anzufechten, wenn er Vorsatz vermutet. Dieser wird regelmäßig...

Aktuelles

  • Bombenfund aus dem Zweiten Weltkrieg!

    Auch sieben Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkrieges werden beinahe täglich bei Erdarbeiten Kampfmittel aller Art gefunden. Ein Grund hierfür sind immer weiter zunehmende Baumaßnahmen in den Innenstädten. Obwohl die Mehrzahl der Bombenfunde aus der Zeit bis 1945 unschädlich gemacht wird, kommt es dennoch immer wieder zu Explosionen von Bombenblindgängern und in deren Folge zu Verletzungen, zum Teil mit Todesfolgen.
  • Auslaufmodell Berufsunfähigkeitsversicherung?

    Ausnahmsweise sind sich der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft und die Verbraucherschützer einig: Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Denn: Statistisch gesehen wird fast jeder 4. Arbeitnehmer erwerbsunfähig. Und: Die gesetzliche Versorgung reicht definitiv nicht aus, dem Erwerbsunfähigen einen einigermaßen akzeptablen Lebensstandard zu gewährleisten.
  • Pensionsverpflichtungen in der Handelsbilanz und sinkender Rechnungszins

    Mit der Einführung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) im Jahr 2009 wurden Firmen mit Pensionszusagen verpflichtet, die Pensionsverbindlichkeiten in der Handelsbilanz möglichst realistisch auszuweisen. Bei der Berechnung der handelsbilanziellen Pensionsrückstellungen muss somit seitdem neben Annahmen zu zukünftigen Gehalts‐und Rentensteigerungen auch ein Zinssatz angesetzt werden, der einen einigermaßen realistischen Marktzins widerspiegelt. Bei diesem Zinssatz wird ein Durchschnittszins der letzten 7 Jahre zugrunde gelegt.
  • S&E referiert bei der IHK Wiesbaden zum Thema „Sind Cyber-Risiken versicherbar?“

    Die IHK Wiesbaden lud am 15.09.14 zum Thema „Wirtschaftsspionage über das Internet“ ein. Der hessische Innenminister Peter Beuth und der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz Hessen, Herr Roland Desch, eröffneten die Veranstaltung mit fundierten Zahlen zur aktuellen Bedrohungssituation durch Wirtschaftsspionage für den Deutschen Mittelstand aus Sicht der verantwortlichen Institutionen.
  • Thema: Generationenvorsorge - Oder: Eigenkapitalbildung zur familieninternen Firmenübernahme

    Gerade im Handwerksbereich tritt häufig eine besonderes Phänomen auf: Der Unternehmensinhaber betrachtet das Unternehmens selbst als einen wesentlichen Teil seiner Altersversorgung. Glücklicherweise ist eines der Kinder bereit, das Unternehmen später zu übernehmen. So weit so gut! Das Ganze ist in dieser Konstellation zunächst einmal positiv zu sehen. Ein kritischer Punkt kann jedoch die Tatsache sein, dass das Unternehmen später ja nicht entgeltlos vom Vater übernommen werden kann, da das Unternehmen selbst ja als Altersvorsorgebestandteil einkalkuliert wurde.
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